Die Campingplätze auf Fehmarn im Überblick
Fehmarn hat mehr Campingstellplätze als Einwohner, und die Plätze verteilen sich um die ganze Insel. Im Osten am Burger Binnensee liegt der Camping- und Ferienpark Wulfener Hals, ADAC Superplatz mit Surfschule, Sauna, Mobilheimen und Hundestrand, ebenfalls im Süden bei Wulfen Camping Miramar an einem natürlichen Sandstrand, Superplatz Nummer zwei. Der Südstrand bei Burgtiefe ist der Badestrand der Insel mit Blick auf die Fehmarnsundbrücke; hier liegt der Campingplatz Südstrand, etwas östlich am Meeschendorfer Strand das Insel-Camp, Superplatz und Mitglied der Leading Campings.
Im Westen und Norden wird es naturnäher: Strandcamping Wallnau grenzt an das NABU-Wasservogelreservat, Camping Strukkamphuk am Fehmarnsund gilt als Surferplatz mit Superplatz-Status, Klausdorfer Strand liegt an der Ostküste. Für Naturcamping stehen das Belt-Camping und das Ahoi Camp Fehmarn, beide hundefreundlich und mit Zugang zum Strand.
Wind, Wasser und Surfen
Fehmarn ist Deutschlands Surfinsel. Der Wind kommt zuverlässig, und je nach Richtung gibt es immer eine Seite mit Flachwasser: der Burger Binnensee und der Fehmarnsund für Anfänger, die Außenküste bei Gold und Altenteil für Fortgeschrittene und Kiter. Die großen Plätze haben Surfschulen und Materialverleih direkt auf dem Gelände.
Zum Baden eignen sich der Südstrand und die Strände bei Burgtiefe am besten, die Nord- und Westküste sind steinig und windexponiert. Wer Windschutz braucht, achtet auf die Stellplatzlage: Heckenparzellen sind auf Fehmarn Gold wert, weil es keine Wälder gibt.
Saison, Kurtaxe und Reservierung
In den Sommerferien von Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen ist Fehmarn ausgebucht; reservieren sollte man Monate vorher. Mai, Juni und September sind die besten Monate mit stabilem Wetter und freier Platzwahl. Die Stadt Fehmarn erhebt Kurtaxe pro Person und Nacht, sie kommt zum Stellplatzpreis hinzu und wird auf allen Plätzen fällig.
Hunde sind auf den meisten Plätzen erlaubt, Hundestrände sind ausgewiesene Abschnitte, etwa am Wulfener Hals. Kinder finden auf den großen Anlagen Spielplätze, Animation und flache Badestellen am Binnensee.
Anreise und Ausflüge
Auf die Insel führt die Fehmarnsundbrücke (A1/B207) bei Großenbrode, von Hamburg sind es knapp zwei Stunden, von Lübeck eine Stunde. Am Wochenende in der Saison staut es sich vor der Brücke, dann hilft eine frühe Anreise. Von Puttgarden fährt die Fähre nach Rødby in Dänemark, Kopenhagen ist ein Tagesausflug.
Sehenswert sind das Meereszentrum Fehmarn in Burg, das NABU-Wasservogelreservat Wallnau, der Leuchtturm Flügge, das Niobe-Denkmal in Gammendorf und die Altstadt von Burg. Die Festlandsküste steht unter Camping an der Ostsee in Schleswig-Holstein.
Camping Fehmarn: Preise, Ausstattung und Buchung
Preise und Verfügbarkeit stehen nur beim Betreiber: Jede Platzseite auf Fehmarn verlinkt direkt auf dessen Website, dort findest du auch aktuelle Bewertungen anderer Gäste, die Öffnungszeiten der Rezeption und die Regeln für Check-in und Check-out. Wir nennen keine Preise, weil sie sich je nach Saison, Stellplatzgröße und Personenzahl ändern; ein Anruf beim Platz ist in der Hauptsaison ohnehin der schnellste Weg zur Zusage.
Bei der Ausstattung reicht die Spanne auf Fehmarn von der einfachen Zeltwiese mitten in der Natur bis zum Ferienpark mit Komfort-Stellplatz, Privatsanitär und Camperküche. Für Paare und Erwachsene ohne Kinder zählen Ruhe und Lage, für Familien Spielplatz, Animation und flaches Wasser; im Verzeichnis lassen sich beide Merkmale filtern. Was den Campingurlaub auf Fehmarn ausmacht, sind die Vorteile der Umgebung: Südstrand, Surfreviere und Sehenswürdigkeiten wie Burg, Meereszentrum und der Leuchtturm Flügge, dazu die Freiheit, jeden Tag neu zwischen Wasser, Stadt und Natur zu wählen.