Wo im Harz campen: Oberharz, Südharz oder Ostharz
Der Oberharz in Niedersachsen ist das Kerngebiet. Bei Clausthal-Zellerfeld liegt der Campingplatz Prahljust im Fichtenwald am Pixhaier Teich mit 600 Stellplätzen, Hallenbad und Sauna, daneben das kleinere Wildwood Camping Harz mit 70 Naturstellplätzen. Bei Altenau stehen Camping Okertalsperre direkt am Ufer des Stausees und der terrassierte Waldcampingplatz Polstertal. Das Kreuzeck in Goslar-Hahnenklee liegt am Waldsee am Fuß des Bocksbergs, Camping Braunlage direkt am Nationalpark mit Baum- und Safarizelten. Rund um Goslar und Bad Harzburg ergänzen Harz-Camp Göttingerode mit Brockenblick, die Ferienanlage Regenbogen Bad Harzburg mit Wellnessbereich und Harz Camp Goslar das Angebot.
Der Südharz zwischen Walkenried, Bad Sachsa, Zorge und Bad Lauterberg ist ruhiger: der ganzjährig geöffnete KNAUS Campingpark Walkenried beim Kloster hat ein Hallenbad, der Campingpark Wiesenbeker Teich liegt am See bei Bad Lauterberg, Am Bärenbache in Hohegeiß und der Waldwinkel in Zorge sind kleine Familienplätze im Wald. In Osterode wartet die naturnahe Eulenburg mit Freibecken nahe der Sösetalsperre.
Im Ostharz in Sachsen-Anhalt liegt Klostercamping Thale am Eingang zum Bodetal mitten in der Stadt, Alte Waldmühle im Mühlental bei Wernigerode, das Harz Mountain Camp auf 630 Metern zwischen Schierke und Elend direkt am Nationalpark sowie die großen Anlagen Bremer Teich bei Gernrode und Birnbaumteich bei Neudorf, beide ganzjährig geöffnet und teils an Dauercamper vergeben. Wer Fernsicht will, fährt zum Panoramablick in Dankerode mit 40 großen Stellplätzen auf einer Anhöhe.
Wandern, Brocken und Nationalpark Harz
Der Harz ist Wanderland: Harzer Hexenstieg, Brockenaufstieg, Bodetal mit Rosstrappe und Hexentanzplatz, Okertal und Oderteich sind von den Plätzen aus als Tagestouren machbar. Camping Braunlage, Harz Mountain Camp und Camping am Brocken in Elbingerode liegen unmittelbar am Nationalpark Harz, die Brockenbahn fährt ab Wernigerode, Drei Annen Hohne und Schierke. Mountainbiker finden Trails am Bocksberg in Hahnenklee und in Braunlage, Kletterer im Okertal. Alle Bergplätze stehen unter Camping in den Bergen im Harz, die Naturplätze unter Naturcamping im Harz.
Die Fachwerkstädte Goslar, Wernigerode, Quedlinburg und Stolberg gehören zu den Ausflugszielen, die Kaiserstadt Goslar und die Altstadt von Quedlinburg sind UNESCO-Welterbe. Dazu kommen die Rappbodetalsperre mit Hängebrücke, die Baumannshöhle in Rübeland und der Baumwipfelpfad in Bad Harzburg. Wer im Harzvorland bleibt, findet den Campingplatz Oderbrücke bei Hattorf und den Krähenberg in Wolfshagen zwischen Grane- und Innerstestausee.
Wintercamping und ganzjährig geöffnete Plätze im Harz
9 Plätze sind ganzjährig geöffnet, Walkenried und Wildwood Camping sind ausdrücklich auf Wintercamping ausgelegt. Walkenried, Kreuzeck, Polstertal, Göttingerode, Krähenberg, Waldwinkel, Bremer Teich, Birnbaumteich und die Domäne Stiege sind im Winter geöffnet, vor der Anreise lohnt die Frage nach beheiztem Sanitär. Die Skigebiete in Braunlage (Wurmberg), Hahnenklee, Schierke und St. Andreasberg sind von den Oberharz-Plätzen in wenigen Minuten erreichbar. Die Liste steht unter Wintercamping im Harz.
Im Sommer ist der Harz weniger überlaufen als Alpen oder Küste, Reservierungen sind nur in den Sommerferien von Niedersachsen und Sachsen-Anhalt nötig. Die Höhenlage von 400 bis 630 Metern bringt kühle Nächte auch im Juli, ein warmer Schlafsack gehört ins Gepäck.
Camping am See, mit Kindern und mit Hund
Stauseen und Teiche prägen den Harz: Okertalsperre, Pixhaier Teich, Waldsee in Hahnenklee, Wiesenbeker Teich, Bremer Teich und Birnbaumteich haben jeweils einen Campingplatz direkt am Ufer, alle unter Camping am See im Harz. Baden ist an den meisten Teichen erlaubt, die Talsperren sind teilweise Trinkwasserspeicher mit Badeverbot.
Familien mit Kindern fahren nach Prahljust, Walkenried oder Regenbogen Bad Harzburg wegen Hallenbad und Spielplatz, oder zur Eulenburg mit Planschbecken. Die Übersicht steht unter Camping mit Kindern im Harz. Hunde sind ausdrücklich erlaubt in Polstertal, Göttingerode, Oderbrücke und Thale, auf den übrigen Plätzen vorher anfragen; im Nationalpark gilt Leinenpflicht. Die Anreise läuft über die A7 (Seesen, Göttingen), die A395 nach Bad Harzburg und die A36 nach Wernigerode; mit der Bahn erreicht man Goslar, Bad Harzburg, Wernigerode und Thale direkt. Nördlich schließt die Lüneburger Heide an, südlich der Thüringer Wald.
Camping Harz: Preise, Ausstattung und Buchung
Preise und Verfügbarkeit stehen nur beim Betreiber: Jede Platzseite im Harz verlinkt direkt auf dessen Website, dort findest du auch aktuelle Bewertungen anderer Gäste, die Öffnungszeiten der Rezeption und die Regeln für Check-in und Check-out. Wir nennen keine Preise, weil sie sich je nach Saison, Stellplatzgröße und Personenzahl ändern; ein Anruf beim Platz ist in der Hauptsaison ohnehin der schnellste Weg zur Zusage.
Bei der Ausstattung reicht die Spanne im Harz von der einfachen Zeltwiese mitten in der Natur bis zum Ferienpark mit Komfort-Stellplatz, Privatsanitär und Camperküche. Für Paare und Erwachsene ohne Kinder zählen Ruhe und Lage, für Familien Spielplatz, Animation und flaches Wasser; im Verzeichnis lassen sich beide Merkmale filtern. Was den Campingurlaub im Harz ausmacht, sind die Vorteile der Umgebung: der Brocken, die Fachwerkstädte Goslar, Wernigerode und Quedlinburg und die Stauseen mitten im Wald, dazu die Freiheit, jeden Tag neu zwischen Wasser, Stadt und Natur zu wählen.