Die besten Regionen für Camping am See
Mecklenburgische Seenplatte: das größte Seengebiet des Landes mit Müritz, Plauer See und Kleinseenplatte; fast jeder Platz liegt am Ufer, viele mit Kanuverleih und Bootssteg, siehe Camping an der Mecklenburgischen Seenplatte. Bodensee: Alpenblick, warmes Wasser ab Juni und die dichteste Platzfolge am Nordufer zwischen Lindau und Überlingen, siehe Camping am Bodensee. Allgäu und Oberbayern: Badeseen mit Bergkulisse, Hopfensee, Forggensee, Alpsee, Chiemsee, Waginger See, siehe Camping im Allgäu und Camping in Oberbayern.
Lausitzer Seenland und Leipziger Neuseenland: junge Tagebauseen mit Sandstränden und Marinas, siehe Spreewald und Lausitzer Seenland. Thüringer Meer: die Saale-Stauseen Bleiloch und Hohenwarte, siehe Camping am See im Thüringer Wald. Brandenburg: Havelseen und Scharmützelsee vor den Toren Berlins, siehe Brandenburg und Havelland. Dazu kommen die Stauseen der Mittelgebirge (Edersee, Biggesee, Möhnesee, Rursee) und die Badeseen des Weserberglands mit Steinhuder Meer und Alfsee.
Natursee, Stausee oder Baggersee: der Unterschied für Camper
Naturseen (Seenplatte, Bodensee, Alpenvorland) haben stabile Wasserstände, Schilfufer und je nach Größe Wellen und Wind; die Badewasserqualität wird von den Ländern je Badestelle gemessen. Stauseen (Edersee, Bleiloch, Möhnesee, Forggensee) schwanken im Pegel, im Spätsommer und Winter liegt das Ufer oft trocken; dafür sind sie Wassersportreviere mit Segel- und Kanuvereinen. Baggerseen und Tagebauseen (Lausitz, Rhein-Main, Niederrhein) sind klar, tief und kalt, mit steilen Ufern und meist Sandstrand; einige Tagebauseen sind noch nicht zum Baden freigegeben.
Für Familien mit kleinen Kindern zählt das Ufer: flach abfallender Sand oder Wiese, kein Steg als einziger Zugang. Für Bootsbesitzer zählen Slipanlage und Liegeplatz, die es nicht auf jedem Seeplatz gibt. Und für alle gilt im Juni und Juli: Mücken gehören an schilfreiche Ufer dazu, ein Platz mit Wind vom Wasser ist im Vorteil.
Saison und Preise
Seeplätze haben eine kürzere Saison als Küstenplätze: Badesaison ist Juni bis August, im September ist das Wasser noch warm, aber die Plätze leeren sich. Im Alpenvorland und an der Seenplatte sind die Wochen von Mitte Juli bis Mitte August ohne Reservierung nicht zu bekommen. Preislich liegen die Seeplätze am Bodensee und in Oberbayern am oberen Ende, die Seenplatte und die Lausitz im Mittelfeld, die Naturplätze an den kleinen Seen ganz unten. Wer im Winter am See stehen will, findet die ganzjährig geöffneten Seeplätze unter Wintercamping, Plätze mit Badestrand am Meer unter Camping am Meer.