Die besten Familiencampingplätze: Kinderanimation, Indoor-Spielplatz und Hallenbad
Fünf Plätze im Verzeichnis kombinieren Kinderanimation mit Indoor-Spielplatz und sind damit die sicherste Wahl für die Sommerferien mit Schulkindern: das Südsee-Camp in der Lüneburger Heide mit Badesee, tropischem Hallenbad und Reitanlage, Landal Sonnenberg über der Mosel mit Hallenbad und Kletterwald, das Dünencamp Karlshagen auf Usedom als 5-Sterne-Platz am Ostseestrand, Kalberschnacke über dem Listersee im Sauerland und das Wangerland Resort an der Nordsee mit All-inclusive-Konzept. Dazu kommen die ADAC Superplätze Camping Münstertal im Schwarzwald mit Hallenbad, Reiten und Indoor-Spielplatz, das Family-Resort Kleinenzhof in Bad Wildbad mit Streichelgehege, Hallen- und Freibad und Nordsee-Camping Neuharlingersiel direkt hinter dem Deich.
Für Familien mit kleinen Kindern zählt das Wasser: flach abfallender Badestrand statt Steg. Das bieten der Campingpark Kronenburger See in der Eifel, der Campingplatz am Hardausee in der Heide, die Mosel Islands auf einer Insel im Fluss, das Eifel-Camp Freilinger See mit Kinderbad im Sanitärgebäude und der KNAUS Campingpark Bad Dürkheim mit Badesee und Streichelzoo. Alle Plätze mit Pool findest du unter Camping mit Schwimmbad, die mit Badesee unter Camping am See.
Camping mit Kindern nach Region: Nordsee, Ostsee, Bodensee, Sauerland, Mosel
Küste: An der Nordsee Niedersachsens stehen 24 Familienplätze, an der Ostsee Mecklenburg-Vorpommerns 18, an der Ostsee Schleswig-Holsteins 15, auf Usedom 11 und auf Fehmarn 8 - die Ostsee mit Sandstrand und ohne Gezeiten ist für Kleinkinder die einfachere Küste, die Nordsee mit Watt und Wind das größere Abenteuer für Schulkinder. Seen und Berge: Bodensee (27 Plätze), Mecklenburgische Seenplatte (13), Allgäu (14) und Oberbayern (13) mit Seen im Alpenvorland.
Mittelgebirge: Sauerland und Münsterland (27), Mosel und Rhein (26), Pfalz (23), Eifel, Schwarzwald und Weserbergland (je 19) - kürzere Anfahrt aus dem Westen, Badeseen, Freizeitparks und Wanderwege, und in der Hauptsaison meist noch ein freier Platz, wenn die Küste voll ist. Wer mit Kindern und Hund reist, findet die Schnittmenge unter Camping mit Hund.
Worauf Familien bei der Campingplatzsuche achten sollten: Alter, Wege, Preise
Alter der Kinder: Mit Kleinkindern zählen Wickelraum, Kinderwaschraum, flaches Wasser und ein Spielplatz in Sichtweite der Parzelle; mit Schulkindern zählen andere Kinder, Animation, Fahrradwege ohne Autos und ein Kiosk, an dem das Eis allein gekauft werden darf; mit Jugendlichen WLAN, Wassersport und ein Ort in Radentfernung. Wege und Verkehr: Plätze mit autofreien Zeiten oder getrennten Zufahrten sind für Familien sicherer als der Komfortplatz an der Durchgangsstraße - und ein Sanitärgebäude in unter 100 Metern spart nachts Wege.
Preise: Stand September 2026 kostet ein Stellplatz für eine Familie mit zwei Kindern, Auto, Wohnwagen oder Zelt und Strom in der Hauptsaison 35 bis 70 Euro pro Nacht, auf den Ferienparks mit Hallenbad und Animation bis 90 Euro; Kinder unter drei Jahren sind meist frei, bis 14 ermäßigt. In der Nebensaison und außerhalb der Schulferien fallen die Preise um ein Drittel, und die Plätze sind halb leer - für Familien mit Kindern unter sechs die beste Reisezeit. Mietunterkünfte (Mobilheim, Chalet, Safarizelt) für Familien ohne eigene Ausrüstung stehen unter Glamping. In den Sommerferien gilt für die Küste und den Bodensee: sechs Monate vorher buchen, im Sauerland und in der Eifel reichen oft sechs Wochen.