Welche Ecke der Heide passt: Zentralheide, Südheide oder Elbtal
Die Zentralheide um Soltau, Bispingen und Schneverdingen ist das touristische Herz: Heide-Park Soltau, Naturschutzgebiet Lüneburger Heide mit dem Wilseder Berg, Kutschfahrten ab Undeloh. Hier liegen das ganzjährig geöffnete Südsee-Camp mit eigenem Badesee, der Platz Auf dem Simpel in Soltau und der Naturplatz im Brunautal.
Die Südheide zwischen Hermannsburg, Müden und Faßberg ist waldreicher und ruhiger: Örtze und Lutter fließen hier durch Kiefernwälder, die Plätze wie Wildwood Camping oder Camping Sonnenberg setzen auf Naturcamping, Glamping und Hunde. Der Osten um Uelzen, Ebstorf und Bad Bodenteich ist Dauercamper-Land mit Waldbädern und kleinen Seen.
Am Nordrand liegt die Elbe: In Drage campt man am Elbstrand mit Blick auf die Fähre, keine halbe Stunde von Hamburg entfernt. Der Platz Moin Camp in Sottrum-Everinghausen gehört geografisch schon zur Wümmeniederung Richtung Bremen.
Heideblüte, Wandern und Radfahren
Die Besenheide blüht je nach Wetter von Anfang August bis Mitte September, dann sind die Plätze rund um Bispingen, Undeloh und Wilsede voll. Wer die violette Heide sehen will, aber Ruhe möchte, fährt unter der Woche oder wählt einen Platz in der Südheide und radelt über den Heidschnuckenweg in die Kernzone. Im Naturschutzgebiet sind Autos tabu, Kutschen, Räder und Wanderschuhe sind die Verkehrsmittel.
Außerhalb der Blüte punktet die Heide mit dem dichtesten Radwegenetz Niedersachsens, mit Badeseen wie dem Hardausee und mit Freizeitzielen für Kinder: Heide-Park Soltau, Serengeti-Park Hodenhagen, Vogelpark Walsrode und das Snow Dome in Bispingen liegen alle in Tagesausflugsreichweite.
Ganzjährig geöffnet, Glamping und Dauercamping
Die Heide ist eine der wenigen norddeutschen Regionen, in denen viele Plätze das ganze Jahr offen haben: Südsee-Camp, Simpel, Hardausee, Heidesee Faßberg, Sonnenberg und Moin Camp. Für Wintercamping mit beheiztem Sanitär sind Südsee-Camp und Sonnenberg ausgelegt.
Glamping in Zeltlodges, Fässern oder Tiny Houses gibt es in Soltau, Müden und auf dem Naturcamping bei Soltau, eine Übersicht steht unter Glamping in der Lüneburger Heide. Wer einen Jahresplatz sucht, findet die Dauercamping-Plätze rund um Soltau, Faßberg, Meißendorf und Bad Bodenteich; die Nähe zu Hamburg und Hannover macht die Heide zur klassischen Wochenend-Region.
Anreise und Preise
Die Heide liegt im Dreieck der A7, A27 und A39, von Hamburg ist man in einer Stunde in Soltau, von Hannover in einer knappen Stunde in Walsrode. Die Preise liegen im niedersächsischen Mittelfeld; teurer sind die Ferienparks mit Badesee und Animation in der Hochsaison, günstiger die Naturplätze in der Südheide und im Osten. Die meisten Gemeinden erheben keine Kurtaxe, anders als an der Küste.
Alle Plätze des Landes stehen unter Camping in Niedersachsen, die Küstenplätze unter Nordsee Niedersachsen und Ostfriesland.
Camping Lüneburger Heide: Preise, Ausstattung und Buchung
Preise und Verfügbarkeit stehen nur beim Betreiber: Jede Platzseite in der Lüneburger Heide verlinkt direkt auf dessen Website, dort findest du auch aktuelle Bewertungen anderer Gäste, die Öffnungszeiten der Rezeption und die Regeln für Check-in und Check-out. Wir nennen keine Preise, weil sie sich je nach Saison, Stellplatzgröße und Personenzahl ändern; ein Anruf beim Platz ist in der Hauptsaison ohnehin der schnellste Weg zur Zusage.
Bei der Ausstattung reicht die Spanne in der Lüneburger Heide von der einfachen Zeltwiese mitten in der Natur bis zum Ferienpark mit Komfort-Stellplatz, Privatsanitär und Camperküche. Für Paare und Erwachsene ohne Kinder zählen Ruhe und Lage, für Familien Spielplatz, Animation und flaches Wasser; im Verzeichnis lassen sich beide Merkmale filtern. Was den Campingurlaub in der Lüneburger Heide ausmacht, sind die Vorteile der Umgebung: Heideblüte im August, Heide-Park Soltau und Sehenswürdigkeiten wie Lüneburg, Celle und der Wilseder Berg, dazu die Freiheit, jeden Tag neu zwischen Wasser, Stadt und Natur zu wählen.